Erfolge

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Schaffung und Ausbau der Möglichkeiten zahnärztlicher Zusammenarbeit

In den letzten Jahren ist es uns gelungen, gegen anfänglich größte Widerstände der Sozialversicherungen die möglichen Zusammenarbeitsformen unter freiberuflich tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzten zu modernisieren und zu erweitern. Damit haben wir gerade für unsere junge Generation und ganz besonders auch für die weibliche Kollegenschaft wichtige Existenzgrundlagen geschaffen, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Berufsausübung, Freizeit und Familie gestatten.

Angemessene Honorare für neue Kassenleistungen

Im Rahmen zäher und langwieriger Verhandlungen mit den Sozialversicherungsträgern ist es uns gelungen, neue Vertragsleistungen, wie die Amalgamersatzfüllung und die Mundhygienesitzung für Kinder und Jugendliche, unter sachlich fundierter Argumentation zu einem angemessenen Honorar in den zahnärztlichen Gesamtvertrag aufzunehmen. Damit haben wir unserem Vertragspartner gegenüber ein klares Signal dahingehend gesetzt, jeder weiteren Quersubvention von Kassenleistungen durch Privathonorare für die Zukunft kategorisch eine klare Absage zu erteilen.

Zusätzliche Unterstützung durch die Abrechnungsstelle während der Corona-Pandemie

Unsere Abrechnungsstelle in der Landeszahnärztekammer, die im Übrigen vor vielen Jahrzehnten auf Initiative des ZIV geschaffen wurde, hat sich auch während der Corona-Pandemie wie so oft als wichtiges standespolitisches Instrument erwiesen. Durch ihre Infrastruktur und ihre solide finanzielle Ausstattung war es uns möglich, die Wiener Zahnarztordinationen umgehend mit den vom realen Umsatz unabhängigen, bei Bedarf erhöhten Akontierungen auf Vorjahresniveau auch in Zeiten reduzierter Umsätze liquid zu halten. Gleichzeitig konnte auf ZIV-Initiative bei den Krankenkassen für das Krisenjahr 2020 sehr schnell eine gesicherte Akontierung von 80 Prozent des Vorjahresumsatzes erkämpft werden. Ein finanzielles Sicherheitsnetz, das aufgrund des Aufschwunges im zweiten Halbjahr 2020 erfreulicherweise letztlich nur von wenigen Kollegen in Anspruch genommen werden musste.

Einschulung in die Kassenabrechnung für Berufseinsteiger

Durch unsere regelmäßig stattfindenden Abrechnungskurse, in denen wir der Kollegenschaft die Grundsätze der korrekten Verrechnung der Kassenleistungen näherbringen, die übrigens auch im ZIV-Abrechnungsskriptum nachzulesen sind, leisten wir seit Jahrzehnten eine wichtige Hilfestellung ganz besonders für Berufseinsteiger, die auch der späteren Konfliktvermeidung mit den Krankenkassen dient.

Erfolgreiche Unterstützung der Zahnärzteschaft gegenüber den Gesundheitsbehörden

Durch unsere exzellenten persönlichen Kontakte in Ministerien und Landesregierung ist es uns einerseits gelungen, auch während der Pandemie die Rechte der Zahnärzteschaft auf selbstbestimmte und eigenverantwortliche Berufsausübung zu wahren und dabei andererseits die Wiener Zahnarztordinationen unter einem politisch wie organisatorisch unvorstellbaren Aufwand regelmäßig mit Hygieneartikeln zu versorgen. Weiters konnten wir erreichen, dass der Zahnärzteschaft und ihrem Personal betreffend die Covid19-Impfung im nationalen Impfplan höchste Priorität beigemessen wurde und dass die Wiener Zahnärzteschaft eine der ersten war, die diese Leistung auch tatsächlich in Anspruch nehmen konnte.

Sicherung der Kassenverträge für die Wiener Zahnarztordinationen

Im Bereich der Niederlassung ist es uns immer gelungen, die Wiener Kassenplanstellen auch gegen so manche Widerstände der Politik in einer sinnvollen und soliden Struktur zu bewahren. Parallel dazu konnten wir vor allem durch unsere Praxismanagementkurse auch wieder vielen jungen Kolleginnen und Kollegen die Vorteile einer Vertragsübernahme gerade im urbanen Raum näherbringen und ihnen damit beim Einstieg in die Freiberuflichkeit behilflich sein.

Erfolgreiche Unterstützung der Zahnärzteschaft im Rahmen von Streitigkeiten mit Patienten

Durch das erfolgreiche und medizinrechtlich kompetente Wirken unserer Schlichtungsstelle konnten wir die überwältigende Mehrheit der Patientenbeschwerden außergerichtlich lösen und die betroffenen Kolleginnen und Kollegen in den meisten Fällen vor dem langwierigen und zermürbenden Rechtsweg bewahren.

Stärkung der Rolle der Zahnärzteschaft als Stütze der Volksgesundheit

Unsere alljährliche, karitative Vinzi-Markt-Aktion des Sozialreferates zur kostenlosen Verteilung von Zahnpflegeprodukten für einkommensschwache Bürger ist ein wichtiges Signal der Standespolitik an die Öffentlichkeit, welche Bedeutung die Mundgesundheit für den ganzen Körper hat und welche Wichtigkeit daher der regelmäßigen Kontrolluntersuchung in der Zahnarztordination zukommt.

Bereitstellung der Infrastruktur zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben betreffend die Fortbildungspflicht

Im zahnärztlichen Fortbildungsinstitut (ZAFI) der Landeszahnärztekammer für Wien sorgen wir neben dem allgemeinen Programm vor allem dafür, dass verpflichtende Wissensinhalte, wie etwa die gesetzlich geregelte Strahlenschutzfortbildung, unabhängig von externen Anbietern und daher ohne deren finanzielle Eigeninteressen, der Zahnärzteschaft regelmäßig und möglichst kostengünstig zugänglich gemacht werden.

Sicherstellung und Pflege einer tragfähigen Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Staat und Gesellschaft

Durch ein enges und korrektes Miteinander zwischen ZIV, Landeszahnärztekammer, Österreichischer Zahnärztekammer, Universitäten, Sozialversicherung , Dentalhandel und Gesundheitsbehörden sowie einem daraus resultierenden, gewachsenen Netzwerk aller Beteiligten sorgen wir stets für eine konstruktive Kooperation all dieser Institutionen, die letztlich immer der gesamten Wiener Zahnärzteschaft zu Gute kommt.

Bereitstellung, Organisation und Durchführung der Aus- und Fortbildung für das Praxispersonal als Gesundheitsberuf

Durch die Erweiterung des Angebotes betreffend die ZAss-Grundkurse der Landeszahnärztekammer für Wien, in dem eine zweite Kursreihe in den Räumlichkeiten des ZIV geschaffen wurde, war es uns in den letzten Jahren möglich, sicherzustellen, dass wir der hohen Nachfrage an Ausbildungskursen gerecht werden konnten und die Wiener Zahnärzteschaft nie mit unzumutbaren Wartezeiten auf Kursplätze für ihr Personal konfrontiert war. Wichtig für die Wiener Zahnärzteschaft sind auch die regelmäßig durchgeführten PAss-Kurse, weil Prophylaxe-Behandlungen inzwischen in vielen Ordinationen zu einem wichtigen wirtschaftlichen Standbein geworden sind. Gleichzeitig ist es dadurch gelungen, die Etablierung einer DH (Dental Hygienist) in Österreich zu verhindern, weil dieser Berufsstand unweigerlich das selbstständige Arbeiten im Mund anstrebt und damit mittelfristig die zahnmedizinische Versorgung der Bevölkerung von den Zahnärztinnen weg und zu den DH´s hinführen will. Die Beispiele in Holland, der Schweiz und in Deutschland zeigen leider genau dieses Bild.

Unterstützung der Interessen angestellter ZahnärztInnen

Die Zahnärzteschaft übt ihren Beruf traditionell zu etwa 90% freiberuflich aus. Gerade am Beginn der zahnärztlichen Tätigkeit suchen aber viele von uns die Sicherheit eines Angestelltenverhältnisses, um einerseits zusätzliche fachliche Erfahrung zu erwerben und andererseits den Einstieg in das Unternehmertum sorgfältig vorbereiten zu können. Gerade für unsere Berufseinsteiger veranstaltet die Standesliste der Wiener Zahnärzteschaft daher seit vielen Jahren den beliebten ZIV-Praxismanagementkurs. Weiters ist es uns durch die Erweiterung und Liberalisierung der Vertretungs- und Zusammenarbeitsmöglichkeiten gelungen, für die angestellten Kolleginnen und Kollegen bessere Zuverdienstmöglichkeiten und einen Weg zum fließenden Übergang von der Anstellung in die Freiberuflichkeit zu schaffen.

Fortschritte auf dem Weg zur Schaffung des Fachzahnarztes für Kieferorthopädie

Während der Nationalrat erst kürzlich eine sachlich nutzlose Absichtserklärung in diese Richtung abgegeben hat und andere lediglich viel reden, aber wenig tun, arbeiten die Funktionäre des ZIV schon seit Jahren gemeinsam mit renommierten Fachexperten und dem Gesundheitsministerium aktiv an der Realisierung des Wunsches vieler Kieferorthopäden, auch in Österreich einen Fachzahnarzt für diesen Bereich zu schaffen. Wichtige und in all ihren Konsequenzen wohl durchdachte Weichen in diese Richtung konnten von uns bereits gestellt werden. Die Finalisierung dieses Projektes scheitert bis dato aber noch an praktikablen Übergangsbestimmungen für unsere exzellent ausgebildete, heimische Kollegenschaft und an den Ausbildungskapazitäten unserer Universitäten. Standespolitisch muss nämlich unter allen Umständen verhindert werden, dass dieser Versorgungsbereich anderenfalls von dann aus dem Ausland zuwandernden, wirklichen oder auch nur sogenannten Fachzahnärzten für Kieferorthopädie überschwemmt wird, wenn wir diese Tür öffnen, ohne entsprechende Vorsorge im Inland getroffen zu haben.

Vertretung der zahnärztlichen Interessen in den zuständigen Gremien des Österreichischen Normungsinstitutes

Normen sind entscheidende Grundlagen für Geräte, Materialien und Arbeitsabläufe, mit denen wir in unserer täglichen zahnärztlichen Tätigkeit zu tun haben. In den entscheidenden Gremien Dentaltechnik, Strahlenschutz, Desinfektion und Sterilisation sowie Qualitätssicherung sind unsere Funktionäre seit Jahrzehnten für die Wiener Zahnärzteschaft tätig. Sie bemühen sich mit Erfolg darum, die unzähligen Normen möglichst praktikabel und im Ordinationsalltag lebbar zu gestalten.

Durchsetzung zahnärztlicher Interessen im Wohlfahrtsfonds

Im Verwaltungsausschuss des Pensionswerkes der Wiener Ärzte und Zahnärzte, dessen Vorsitz derzeit der Präsident der Landeszahnärztekammer für Wien inne hat, konnten durch die zahnärztlichen Delegierten stets die Interessen der Wiener Zahnärzteschaft gewahrt werden. Wichtig ist uns vor allem die Beibehaltung des sogenannten Äquivalenzprinzipes, das sicherstellt, dass sich die Pensionszahlung an der geleisteten Einzahlung bemisst und nicht, wie immer wieder etwa von Turnusärztevertretern im Sinne einer von ihnen gewünschten Umverteilung des Vermögens gefordert, von dieser abgekoppelt wird.

Der Zahnarzt und sein Team – Aufgaben des Zahntechnikers

Trotz wiederholter Versuche der Bundesinnung der Zahntechniker, das selbständige Arbeiten ihrer Mitglieder im Patientenmund zu legalisieren, ist es dem ZIV stets gelungen sicherzustellen, dass zahnmedizinische Diagnosestellungen und Behandlungen ausschließlich von der Zahnärzteschaft durchgeführt werden dürfen. So ist es weiterhin gewährleistet, dass lediglich ein Zahntechniker-Meister in einer Zahnarztordination und unter zahnärztlicher Aufsicht zahntechnische Tätigkeiten am Patienten ausführen darf.

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Ziele

Hier erfahren Sie alles über unsere Ziele und unser Programm für die Landeszahnärztekammer Wahl Wien 2021.

Team

Unser Team, die SpitzenkandidatInnen und unsere UnterstützerInnen. Gemeinsam für eine starke Stimme bei der Landeszahnärztekammer Wahl Wien 2021.