Familie, Soziales und Zahnärztinnen!

By 27. Mai 2021No Comments

Teamfriday

Es ist wieder soweit … #teamfriday!
Zwei starke Frauen treten für das Referat “Gender, Soziales und JungzahnärztInnen” an.

MR Dr. Martina Gredler: Zum preisgekrönten Engagement bei der Betreuung von Obdachlosen hat sich als weiterer Schwerpunkt des Referats für Soziales die Betreuung und Versorgung der Pflegebedürftigen in entsprechenden Institutionen, aber auch zu Hause im privaten Bereich etabliert und diese wird fortgeführt werden. Mehrere Sonderaktionen betreffend die Verteilung von Sachspenden auf dem Gebiet der Mundhygieneartikel erfolgten überall dort, wo sie dringend erforderlich waren, von Kindergärten angefangen bis zu Seniorenheimen. Als offene Willkommenskultur möchte sie den Bereich der JungzahnärztInnen gestalten, um unterstützend bei der Lösung großer und kleiner Sorgen zu sein. Ein besonderer Focus ist die Kompatibilität zwischen Beruf und Familie zu verbessern, versteckte Hürden aufzuzeigen und einen Ausgleich zu ermöglichen.

Dr. Kathrin Neugschwandtner wird als Sukzessorin kandidieren. Als Jungmutter eines kleinen Mädchens kennt sie die Sorgen und Probleme ihrer Kolleginnen, die versuchen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Im Laufe der nächsten Amtszeit möchte sie mehr Unterstützung für ihre Kolleginnen in dieser speziellen Lebenssituation erreichen. Sie wird auch ihre Expertise in ihrem Berufsschwerpunkt KFO in die Standespolitik einbringen. Aber es ist ihr auch nach wie vor ein großes Anliegen, den jungen Kollegen, die am Beginn ihrer Karriere stehen, den Start so einfach wie möglich zu machen.

Dr. Verena Schager

Wie es unsere Kandidatin für das Referat “Öffentlichkeitsarbeit”, Dr. Verena Schager, gelingt Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, erzählt sie Ihnen selber.

Wir sind sehr stolz darauf, so viele starke Frauen in unserem Team zu haben!

Wir sind sehr stolz darauf, so viele starke Frauen in unserem Team zu haben! Heute wendet sich Dr. Julia Cerny mit einem Statement an Sie:

“Mein Name ist Julia Cerny. Ich bin selbst Mutter von zwei Kindern und habe vor einem Jahr eine Kassenordination in Wien übernommen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, was für eine Herausforderung es sein kann alles unter einen Hut zu bekommen. Gerade bei einer Niederlassung stößt man auf viele neue Fragen und hat eine große Verantwortung alleine zu tragen. Darum liegt es uns als Standesliste besonders am Herzen, speziell die NeugründerInnen zu unterstützen. Wir wünschen uns eine bessere Vernetzung in der Kollegenschaft und das soll durch Qualitätszirkel mit Themenschwerpunkten möglich werden. So können die NeugründerInnen sich im vertrauten Rahmen mit Gleichgesinnten, sowie mit erfahrenen KollegInnen austauschen und auch aus dem Wissen der Anderen schöpfen.”

Solidarleistung im WFF

Wenn es auch Sie interessiert, an welcher neuen Solidarleistung gerade im WFF gearbeitet wird, die besonders Kinder betreuenden Müttern aber auch Väter zugute kommen soll bzw. welche positiven Entwicklungen es im sozialen Bereich gab, sollten Sie folgendes Gespräch zwischen MR DDr. Barbara Thornton und MR Dr. Martina Gredler auf keine Fall verpassen!

Die Standesliste der Wiener Zahnärzteschaft plant, die Rahmenbedingungen für junge Eltern weiter zu verbessern!

Die Standesliste der Wiener Zahnärzteschaft plant, die Rahmenbedingungen für junge Eltern weiter zu verbessern. Welche Ideen wir dazu bereits haben, erzählt Ihnen Dr. Kathrin Neugschwandtner.

Dr. Linda Winkler hat schon spannende Ideen für das zukünftige Fortbildungsprogramm!

Dr. Linda Winkler, kandidierende Sukzessorin für das Referat “Fortbildung”, hat schon spannende Ideen für das zukünftige Fortbildungsprogramm:

“Neu in unser Fortbildungsprogramm möchten wir den wichtigen und vielleicht noch nicht so gut bekannten Bereich der „Gender-Medicine“ aufnehmen. Diese Disziplin befasst sich mit dem biologischen und sozialen Geschlecht als Einflussfaktoren auf Gesundheit und Krankheit und untersucht geschlechtsspezifische Unterschiede – oder auch Gemeinsamkeiten – z.B. in Bezug auf Medikamentenwirkungen. Auch in der Zahnmedizin existieren nicht unwesentliche geschlechtsspezifische Besonderheiten, die z.B. die Karieshäufigkeit oder das Auftreten von Kiefergelenksbeschwerden betreffen. Wir freuen uns also ganz im Sinne einer individualisierten Medizin, künftig Vorträge zu diesem Themenbereich anbieten zu können.”

Zahnärztin Stefanie Krainhöfner über die Vorteile von Online-Fortbildungen

Als kandidierende Fortbildungsreferentin erkennt Zahnärztin Stefanie Krainhöfner ganz klar die Vorteile von Online-Fortbildungen:

„Als Zahnärztin und Mutter zweier Kinder weiß ich aus eigener Erfahrung, aber auch durch zahlreiche Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen, dass zahnärztliche Fortbildung online in Form von Konferenzen und Webinaren uns berufstätigen Eltern im wahrsten Sinne des Wortes sehr entgegenkommt und die Teilnahme an Weiterbildung uns allen erheblich erleichtert. Hier wollen wir als Standesliste der Wiener Zahnärzteschaft das bisherige Angebot noch weiter ausbauen und um digitale Qualitätszirkel zur besseren Vernetzung und zum regionalen Erfahrungsaustausch für Sie und Ihre zahnärztliche Familie ergänzen.“

Referat Soziales, Jungzahnärztinnen und Gender-Angelegenheiten: MR Dr. Martina Gredler

Kaum jemand setzt sich seit Jahren mit soviel Engagement für den guten Zweck ein, wie MR Dr. Martina Gredler und beweist dadurch immer wieder aufs neue, dass ihr Herz am rechten Fleck sitzt!

Referat Soziales, Jungzahnärztinnen und Gender-Angelegenheiten:

Zum unserem Engagement bei der Betreuung von Obdachlosen hat sich als weiterer Schwerpunkt die Betreuung von Pflegebedürftigen in Institutionen sowie im privaten Bereich etabliert. Daher führen wir diese auch weiter, sowie etwa auch die Vinzi-Kooperation: die Begünstigten sind Personen am Existenzminimum. Da soll für die Zahnpflege gesorgt sein bei finanzieller Knappheit.

Mehrere Sonderaktionen bei der Verteilung von großen Sachspenden waren eine logistische Herausforderung. Aber die Sachspenden kamen überall dorthin, wo sie dringend erforderlich waren, angefangen von Kindergärten bis zu Seniorenheimen.

Den Bereich der Jungzahnärztinnen wollen wir sehr offen gestalten, um unterstützend bei der Lösung großer und kleiner Sorgen zu sein. Wir wollen unbürokratisch und vernetzend helfen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist uns ein großes Anliegen. Hier wollen wir versteckte Hürden aufzeigen. Insbesondere Jungmütter kennen die bürokratischen Hürden beim Kinderbetreuungsgeld. Daher erarbeiten wir einen „Familienkompass“, der die wichtigsten Punkte, aber auch Stolpersteine, die beim Beantragen des Kinderbetreuungsgeldes zu beachten sind, aufzeigt. So bleiben unseren jungen Kolleginnen hoffentlich viele Fehler, die bares Geld kosten, erspart. Wo immer Kolleginnen unterstützt werden können, sind wir ein Verbündeter im WFF. Die Verbesserung der Bewertung von Erziehungszeiten beim Erwerb von Anwartschaftspunkt ist ein wichtiger Schritt dazu. Jetzt müssen wir Teile der Ärzteschaft dazu gewinnen. Kurz gesagt: Wir sind optimistische Verbündete von Kolleginnen und Kollegen mit Pflege Verantwortung. Allerdings ist das ein komplexes Thema, das auch gut überlegt sein muss. Es wäre sinnlos, wenn durch Zuzahlungen des Wohlfahrtsfonds das Kinderbetreuungsgeld seitens der Krankenkassen vermindert würde. Dass höhere Zahlungen allein für Ordinationsinhaberinnen in der Kinderphase nicht ausreichend sind, ist uns bewusst. Deshalb arbeiten wir auch an der Verbesserung unser Vertreter-Börse. Diese soll nun auch um den Aspekt „Jobsharing“ erweitert werden. Denn nur wenn eine Jungmutter auch eine gute, zuverlässige Vertretung in der Ordination hat, kann sie sich auch ruhigen Gewissens ausreichend ihren Kindern widmen. Ein Umstand, den wir als einen der Wichtigsten ansehen, da Zeit mit unseren Kindern einfach das Allerwichtigste ist.

Als Zahnärzte sehen wir uns auch als große Familie. Eine gute Vernetzung ist dabei das Um und Auf. Deshalb planen wir auch Qualitätszirkel mit Themenschwerpunkten, die vor allem auch junge Zahnärzte und Zahnärztinnen ansprechen sollen. Wir wissen, dass die wirklich wichtigen Fragen eher im vertrauten Rahmen gestellt werden und wollen diesen mit den Qualitätszirkeln schaffen. So kann ein guter Austausch zwischen Jung und Alt oder einfach Gleichgesinnten entstehen.

Die Corona-Pandemie hat für viele von uns sehr negative Auswirkungen. Allerdings haben wir auch eine sehr positive feststellen können: Da wir gezwungen waren, unsere Fortbildungen nun vor allem online anzubieten, haben wir bemerkt wie die Teilnehmerzahlen gestiegen sind. In zahlreichen Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen haben wir erkannt, dass diese Form arbeitenden Eltern sehr entgegenkommt und die Teilnahme an Weiterbildung erheblich erleichtert. Deshalb wollen wir in Zukunft das bisherige Angebot noch weiter ausbauen und auch um digitale Qualitätszirkel zur besseren Vernetzung und zum regionalen Erfahrungsaustausch erweitern.